Spenden 10. Februar 2016

Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge

Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge

Aktion beim Human Rights Action Camp, das Mitte Juli 2014 in Bulgarien stattfand

Zusammen mit der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) - einem Netzwerk von Behandlungszentren auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene - unterstützt Amnesty International die professionelle Behandlung von Flüchtlingen und Folteropfern und die Aufarbeitung ihrer traumatischen Erlebnisse, damit sie eine Chance auf eine lebenswerte Zukunft haben.

Viele der in der BafF zusammengeschlossenen Zentren in Deutschland brauchen aufgrund der gestiegenen Flüchtlingszahlen dringend Unterstützung. Die Ausgaben für Personal, Dolmetscher und Therapiemittel sind für die Zentren, die oft keine staatlichen Gelder erhalten, enorm angestiegen. Ein zentraler Hilfeansatz hierbei ist die Hilfe zur Selbsthilfe und zur Selbstbestimmung. Die Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge umfasst:

  • Psychosoziale Beratung, Sozialarbeit, Psycho(trauma)therapie und Rechtsberatung in Einzel- und Gruppenangeboten
  • Anregung und Begleitung von Selbsthilfe-Initiativen
  • Niedrigschwellige Angebote, z. B. Begegnungscafé, Musik, Sport
  • Zusammenarbeit mit und gegebenenfalls Beratung von Haus- und Fachärzten
  • Fort- und Weiterbildung für Fachpersonal im Bereich der Trauma- und Flüchtlingsarbeit
  • Austausch, Kooperation und Vernetzung mit anderen im Bereich der Hilfe für politisch Verfolgte tätigen Personen und Organisationen

Hier können Sie direkt online spenden

Mehr dazu

Artikel Deutschland

Aktionsideen

Engagement kann unterschiedlich umgesetzt werden. Hier erfährst du, welche Möglichkeiten unsere Aktionsideen beinhalten, um selbst aktiv zu werden. Jede Person kann sich einsetzen!
Amnesty Journal 08/09 2017 Syrien

"Die Politik schwingt mit im Herzen des Textes"

Der Romanautor Nihad Siris und die Dichterin Widad Nabi sind aus Aleppo geflohen – er vor der Repression des Assad-Regimes, sie vor dem Krieg. Nun versuchen sie sich als Literaten in Berlin neu zu verorten. Ein Gespräch über das Schreiben im Exil. Interview: Hannah El-Hitami, Fotos: Christian Jungeblodt Wie hat sich Ihre Arbeit als Schriftstellerin im Exil verändert? Widad Nabi: Das Schreiben ist...
Amnesty Journal 08/09 2017 Deutschland

Dranbleiben

Für Betroffene von Verbrechen ist die Aufklärung der Geschehnisse ein wichtiger Schritt für die Aufarbeitung von traumatischen Erlebnissen. Die folgenden drei Beispiele zeigen wie damit umgegangen werden kann.
Amnesty Journal 08/09 2017

Im Dienste Afrikas

Der Nigerianer Olawale Maiyegun gibt der Europäischen Union in der Migrationspolitik Kontra. Von Christian Jakob Selten stand Afrika stärker im politischen Fokus als in diesen Monaten. Um die Migration über das Mittelmeer einzudämmen, entwickeln Repräsentanten der Europäischen Union enorme diplomatische Betriebsamkeit: Migrationsabkommen sollen abgeschlossen, Wirtschafts- und Reformpartnerschaften...
Amnesty Journal 08/09 2017 Guatemala

Bis an die Grenze

Die Gewalt in El Salvador, Honduras und Guatemala zwingt Hunderttausende in die Flucht – vor allem nach Norden. Von dort schieben mexikanische und US-amerikanische Behörden rücksichtslos ab.
Amnesty Journal 08/09 2017 Vereinigte Staaten von Amerika

Beten um zu bleiben

Aus Angst vor Abschiebungen und Übergriffen ziehen sich in den USA immer mehr Migranten aus dem öffentlichen Leben zurück. Von Arndt Peltner, San José Die ersten Besucher sind schon um neun Uhr vor der unscheinbaren Halle im Industriegebiet von San José eingetroffen. Fein gekleidet, mit Blumensträußen in den Händen. Meist finden hier Hochzeiten, Geburtstage und Jubiläen statt. An diesem Tag aber b...
Amnesty Journal 08/09 2017 Uganda

Arme helfen Armen

Im Norden Ugandas entsteht das größte Flüchtlingslager der Welt. Mehr als 1,2 Millionen Südsudanesen sind bereits über die Grenze geflohen.
Amnesty Journal 08/09 2017 Ukraine

Die unsichtbare Krise

Mehr als eine Million Geflüchtete – doch keine mediale Aufmerksamkeit. Gemma Pörzgen erklärt, warum der Krieg in der Ukraine in Europa kaum einen interessiert.